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Lehrplan/Klassen

  • Für die Erfüllung der schulischen Förderung stehen Kleinklassen (Primar-, Realniveau und RiLZ) zur Verfügung, die nach Lehrplan des Kantons Bern (LP 21 ab 1.8.2018) ausgerichtet sind.
  • Weiter besteht die Möglichkeit, einzelne Schüler oder Kleingruppen durch spezielle Fördermassnahmen zu unterstützen.
  • Die internen schulischen Fördermöglichkeiten orientieren sich nach heilpädagogischen Grundsätzen (wie auch nach den Grundanforderungen im Volksschulgesetz), dem Lehrplan für die Real- und Kleinklassen des Kantons Bern sowie nach den Anschlussmöglichkeiten der obligatorischen Schulzeit (weiterführenden Schulen und Berufsausbildung, im Lehr- und/oder Anlehrbereich der Wirtschaft oder IV). Wir bezeichnen drei schulische Förderungsansätze in den Bereichen Sozial-, Selbst- und Sachkompetenz:
  • A) Minimalkompetenz in den Grundfächern (Erlernen der Kulturtechniken)
  • B) Basiskompetenz auf Primar- und Realstufenniveau
  • C) Ergänzungskompetenz für weiterführende Schulen & Ausbildungen
  • Die internen Klassen sind durchlässig und umfassen jeweils eine Lerngruppe von 6 bis max. 12 Schülern von der Mittel- bis zur Oberstufe (max. 30 Schüler). Innerhalb der Klassen wird eine gewisse Leistungsharmonisierung angestrebt. Die Klassen werden koedukativ geführt und auf die geschlechterbezogenen Anliegen wird entsprechend Rücksicht genommen.
  • Geprägt durch ein gutes Schulklima, sollen die Kinder / Jugendlichen wieder Freude am Lernen gewinnen und entsprechend ihren Möglichkeiten zu Erfolgserlebnissen kommen. Die individuellen Ressourcen der SchülerInnen geben dabei die Zielsetzung vor. Methodik und Didaktik werden den individuellen Leistungs- und Verhaltensmöglichkeiten der SchülerInnen und der ganzen Lerngruppe / Klasse angepasst.
  • Alle unsere Schüler leben im internen Wohnheim. Durch die enge Verbindung zu den Wohngruppen können die schulischen Lerninhalte optimal auch ausserhalb der Schule gefördert und ergänzt werden.
  • Spezielle Angebote: Durch die Spezialwochen (Skilager, Landschul- oder Projektwoche) soll das Lernen erfahrbar und der Gemeinschaftssinn vertieft werden.
  • Den kirchlichen Unterricht besuchen die Kinder ausserhalb der Institution. Die religiöse Herkunft wird dabei entsprechend berücksichtigt. Der Hauswirtschaftsunterricht wird wenn immer möglich in der öffentlichen Schule besucht, auch der Vorschulunterricht.
  • Für Schüler, die eine positive Lern- und Verhaltensentwicklung zeigen, besteht die Möglichkeit und das Ziel, die öffentlichen Klassen von Aeschi zu besuchen oder auch weiterführende externe Schulen (10. Schuljahr). Die entsprechenden Voraussetzungen und Unterstützungen müssen vorgängig geklärt sein.
  • Schüler die noch Reifungsprozesse benötigen und für die Schule motiviert sind, können vom internen 10. Schuljahr profitieren. Es beinhaltet einerseits schulische Themen, Reifungsaspekte und eine Hinführung an die Arbeitswelt. In der Regel besuchen die Schüler weiterhin die Stammklasse, arbeiten Lücken auf und betätigen sich in Form von Praktikas 1 - 2 Tage in einem Betrieb, wenn immer möglich in einem Berufsfeld, worin auch eine Ausbildung angestrebt wird. Sie werden eng durch den eigenen Berufswalcoach unterstützt. 10. Schuljahr BRJ [182 KB]